Wer mehr über Werk und Schaffen der in Georgien geborenen Computermusikerin und Klangkünstlerin Anushka Chkeidze erfahren will, sollte sich ihre Klanginstallation „Lost Lullaby“ für „The Sound“ der Monheim Triennale zu Gemüte führen. Dafür hatte sie Monheimer:innen nach den Kinderliedern gefragt und daraus einen vielstimmigen Hymnus gemacht. Oder bei „The Prequel“ im Jahr darauf studierte sie mit dem Monheimer Bunte Chor eine ihrer Kompositionen ein. Und für „The Festival“ setzte sie sich mit Laptop und Orgamaten an die Orgel der Alststadtkirche, um „Intricate Pipes“ als faszinierende Klangarchitektur zu entwerfen. Auch der New Yorker Trompeter Peter Evans war „Signature Artist“ der Monheim Triennale, wo er und Chkeidze sich auch kennenlernten. Seine ästhetischen und spieltechnischen Parameter zeigte der (Solo-)Trompeter Evans auch dort. Mit Hilfe von erweiterten Techniken hat er sich ein Klangreservoir erarbeitet, das durch seine motivisch-thematische Durchführung ebenso besticht und überzeugt wie durch den intensiven Gebrauch von Multiphonics, Zirkularatmung und Spaltklängen.
Anushka Chkheidze – efx
Peter Evans – trp