Stimme, Gitarre, Bass – eine denkbar reduzierte Besetzung, und genau darin liegt ihr Reiz. Emmanuel Michael lebt in New York, wo er zu den gefragtesten Gitarristinnen seiner Generation zählt, zu hören unter anderem bei Ambrose Akinmusire und Marcus Gilmore. In Köln trifft er auf zwei Musikerinnen, die die hiesige Szene seit Jahren prägen: Rebekka Salomea, deren Stimme sich mühelos zwischen Jazz, R&B, HipHop und freier Improvisation bewegt, und Reza Askari, einer der markantesten Bassisten des Modern Creative.
Was die drei verbindet, ist eine gemeinsame Haltung: die Bereitschaft, Musik im Moment entstehen zu lassen und einander dabei zuzuhören. Das Foyer des Museums für Ostasiatische Kunst bietet dafür einen Raum, der Konzentration und Offenheit gleichermaßen einlädt.
Emmanuel Michael – gtr
Rebekka Salomea – voc
Reza Askari – b