Mit BONECRUSHER hat Matthias Muche eine Großformation zur Hand, mit der sich Klang als räumlich erfahrbare Struktur organisieren lässt. Sage und schreibe zehn Posaunen und Percussion formen einen hybriden Klangkörper, in dem sich mikrotonale Schichtungen, spektrale Verdichtungen und austarierte harmonische Prozesse entfalten können. Im Zentrum des aktuellen Programms steht die Kölner Erstaufführung eines Werks der in Berlin lebenden Schwedin Ellen Arkbro. Ihre auf präzise Intonation und langsame harmonische Transformation ausgerichtete Musik trifft auf die immense Klanglichkeit der zehn Posaunist:innen und Perkussion. Ergänzt wird das Programm durch Werke von Muche, die eigens für diese Besetzung entwickelt wurden und die klanglichen Möglichkeiten der Formation verdichten und ausdifferenzieren. So entsteht eine konzentrierte, immersive Klangarchitektur, die das Hören selbst in den Mittelpunkt rückt.
Adrian Prost – trb
Anke Lucks – trb
Maria Trautmann – trb
Matthias Muche – trb
Matthias Müller – trb
Matthias Schuller – trb
Maximilian Wehner – trb
Moritz Wesp – trb
Till Künkler – trb
Yoshiki Matsuura – trb
Etienne Nillesen – perc
Rie Watanabe – perc