Zum Auftakt der Cologne Jazzweek 2026 wird ein außergewöhnlicher Ort zum Konzertsaal: die Lagerstätte für die mobilen Hochwasserschutzelemente in Köln-Rodenkirchen.
Nach dem ersten Set von Luise Volkmann folgt im zweiten Set die Band How Noisy Are the Rooms: Dahinter stecken die Berliner Stimmkünstlerin Almut Kühne, der ebenfalls in Berlin lebende schweizerische Turntable-Wizard Joke Lanz und der Vorarlberger Schlagzeuger Alfred Vogel. Seit Jahren veranstaltet Vogel unter dem Motto Bezau Beatz ein „Open Ear“-Festival in seinem Heimatort Bezau im Bregenzerwald, auf dem es gerne zu Kollisionen und unverhofften Begegnungen kommen darf. Eine solche Kollision war das Zusammentreffen von Vogel und Lanz, die sich verstanden auf Anhieb und ein musikalisches Ja-Wort gaben. Das allein reichte Vogel aber nicht. Weil er ohnehin schon lange Kühne zum singenden Tanz bitten wollte, wurde ein Dreier daraus. 2020 kamen sie zusammen, checkten die Vibes und legten am Morgen drauf mit einer Jam los. Da Kühne mit ihrer Stimme, Lanz mit den Sounds von diversen Schallplatten und Vogel auf seinen Trommeln drei vollkommen unterschiedliche Klang- und Referenzbereiche besetzen, konnten sie sich noch so sehr ins Gehege kommen, stets gab es Anlass für funkenstiebende Kreativität.
Das Trio um Alfred Vogel (Schlagzeug) mit Joke Lanz (Turntables) und Almut Kühne (Stimme) verbindet akustische und elektronische Klangwelten zu einem eigenständigen, genreübergreifenden Klangbild. Zuvor gibt ein kurzes Gespräch mit Alfred Einblick in seine künstlerische Arbeit und das Programm der Cologne Jazzweek 2026.
Die Veranstaltung ist kostenlos, zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Es gilt das Prinzip “first come, first served”!
Hinweise zur Anreise
Die Lagerstätte erreichen Sie, indem Sie hinter der Rodenkirchener Brücke stadtauswärts rechts in die Straße Heinrich-Lübke-Ufer einbiegen.
Wir empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad. Öffentliche Parkplätze stehen in begrenzter Anzahl im Bereich der Rodenkirchener Brücke zur Verfügung.
Alfred Vogel – dr
Joke Lanz – turntables
Almut Kühne – voc