Kennengelernt haben sich Johannes Klingebiel (Drums), Kenn Hartwig (Bass), Leonhard Huhn (hier Synthesizer) und Christian Lorenzen (Saxofon, Electronic, Stimme) während ihres Studiums an der Abteilung Jazz/Pop der Hochschule für Musik und Tanz Köln, ihr Quartett C.A.R. gründete sich 2011, als Klingebiel und Hartwig dort ihren Abschluss machten. Für den C.A.R.-Sound gibt es Referenzen. Klar, da ist Karlheinz Stockhausen mit seiner elektroakustischen Neuen Musik, der als Lehrer Jaki Liebezeit, Holger Czukay und Irmin Schmidt unterrichtet hatte, bevor diese CAN gründeten und mit Kraut-Rock für Furore sorgten. Aber für C.A.R. spielt auch Jazz-Rock eine Rolle, mit seinen ungeraden Metren und breiten Klangteppichen, genauso wie ein Proto-Techno à la Kraftwerk, Metal oder Math-Rock. Die vier von C.A.R. nennen ihren Mix einfach Kraut-Jazz – und sind somit offen für Fusionierungen jedweder Art: zu Rock und Pop, zu elektronischer Tanzmusik, zum rockenden Jazz oder jazzigen Rock. Ihre stilistische Offenheit steht jedenfalls auch für eine ästhetische Diversität ihrer Musik.
Johannes Klingebiel – dr
Kenn Hartwig – b
Leonhard Huhn – synth
Christian Lorenzen – sax/electr/voc