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01.09.2021 20:30 Uhr

Wunsch / Zurhausen / Mühl Trio

Der Pianist Frank Wunsch sieht sich als begeisterter Lehrer. Studierende jeden Alters, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, sind willkommen. Bandarbeit vom Duo bis zur Big Band ist ebenso eine Leidenschaft wie europaweite Improvisationsworkshops. Schlappe vierunddreißig Jahre war er Lehrbeauftragter für Jazz-Klavier und Fachdidaktik an der HfMT Köln, die letzten zehn Jahre, bis 2014, als Professor. Ein unter den Studierenden sehr beliebtes Angebot seinerseits waren die Duo-Workshops. Nicht von ungefähr! Maßstabsetzende Duo Aufnahmen wie „Frank-Lee Speaking“ mit Lee Konitz , der zeitweilig in Köln lebte, aus dem Jahr 1988, werden hoch gehandelt. Nach eigener Aussage war die Begegnung mit dem stilbildenden New Yorker Saxophonisten für Frank Wunsch prägend. Es entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit, meist im Duo, die bis 2008 andauerte. Ein Höhepunkt war sicherlich ihr Auftritt beim 29. Deutschen Jazzfestival in Frankfurt 1995, der auch als „The Frankfurt Concert“ auf CD erschien. Ein Sprung in die Gegenwart. Hatten zuvor das Cologne Contemporary Jazz Orchestra (CCJO), das Jugendjazzorchester NRW oder die HR-Bigband von seinen komponierten „Ereignissen“ proftiert, tut dies nun sein eigenes Projekt, das „Frank Wunsch Oktett“, das er kurz nach seinem Wechsel in den „Unruhestand“ 2014 gründete. Die generationenübergreifende Besetzung des Oktetts spiegelt Frank Wunschs ungebremste Neugierde auf die Entwicklung „seiner“ Musik wieder, des Jazz und die Entwicklung derer, die sie in Zukunft vertreten werden. So auch am heutigen Abend im Trio mit ehemaligen Studierenden aus seiner Zeit als Professor. Mit den beiden Musikerinnen Emese Muehl und Christina Zurhausen hat er 2019 dieses Trio gegründet. Gespielt werden eigene Kompositionen von Zurhausen und Wunsch, sowie ausgewählte Jazz Standards. Im Februar 2021 haben sie ihr Debütalbum im Kölner Loft Studio aufgenommen. Dieses wird voraussichtlich im November 2021 veröffentlicht.

Besetzung

Frank Wunsch- p, Komposition

Christina Zurhausen- git, Komposition

Emese Muehl- voc

Spielstätte
King Georg

Tickets

Aug 28 – Evans / Niescier
28 €
zzgl. Gebühren

Die Premiere der Cologne Jazzweek startet mit einem Knall. Keine Geringeren als der amerikanische Trompeten-Shootingstar Peter Evans und die international renommierte Saxophonistin Angelika Niescier eröffnen in einem Doppelkonzert das Festival.

Aug 29 – Root 70 + Strings (1. Konzert)
20 €
zzgl. Gebühren

Nils Wogram Root 70 + Strings – Es gibt nicht allzu viele Formationen im Jazz, schon gar nicht im deutschsprachigen Raum, die über viele Jahre konstant zusammenarbeiten. Root 70 ist eine solche Gruppe. Posaunist Nils Wogram, Saxofonist Hayden Chisholm, Bassist Matt Penman und Drummer Jochen Rückert setzen über die Summe ihrer individuellen Entwicklungen immer wieder neue Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit.

Aug 29 – Root 70 + Strings (2. Konzert)
20 €
zzgl. Gebühren

Nils Wogram Root 70 + Strings – Es gibt nicht allzu viele Formationen im Jazz, schon gar nicht im deutschsprachigen Raum, die über viele Jahre konstant zusammenarbeiten. Root 70 ist eine solche Gruppe. Posaunist Nils Wogram, Saxofonist Hayden Chisholm, Bassist Matt Penman und Drummer Jochen Rückert setzen über die Summe ihrer individuellen Entwicklungen immer wieder neue Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit.

Aug 30 – Aldana / Beyer
28 €
zzgl. Gebühren

Der Festival-Montag portraitiert zwei starke weibliche Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Jazzszene. Melissa Aldana und Heidi Bayer präsentieren erstmalig ihre Ensembles in Köln und zeichnen so ihre individuellen Bilder des aktuellen- und zeitgenössischen Jazz.

Sept 1 – „Haydenzone“
28 €
zzgl. Gebühren

Hayden Chisholm ist in Köln kein Unbekannter, vielmehr ein Enfant Terrible der hiesigen Jazzszene. Für das Konzert in St. Agnes bringt er den Serbischen Frauenchor PJEF mit dem englischen Pianisten und Organisten Kit Downes zusammen.

Sept 3 – „Focus NL“
28 €
zzgl. Gebühren

Dass die niederländische Jazzszene einen starken internationalen Ruf hat, ist unbestritten und pflegt zu Köln seit jeher eine enge Beziehung. So ist es kein Zufall, dass die Upcoming Stars und renommierte Künstler den Weg auf die Cologne Jazzweek finden!

Sept 3 – S. Schönegg + B. Phillips/J. Hamilton
28 €
zzgl. Gebühren

Dieser Abend in der in der Alten Feuerwache portraitiert zwei Ensembles aus der zeitgenössischen improvisierten Musik. Beide Ensembles werden von Kontrabassisten geleitet. Im ersten Set ist es der Kölner Komponist und Bassist Stefan Schönegg, der eine europäische Variante seines Projektes Enso exklusiv auf der Cologne Jazzweek vorstellt. Im zweiten Set ist es das Zusammenspiel von Kontrabass und Tanz, das die zwei europäischen Meister-Improvisatoren Barre Phillips und Julyen Hamilton zusammenführt.

Sept 4 – „Grand Final“
39 €
zzgl. Gebühren

An diesem besonderen Abend treffen Internationale Stars auf europäische Spitzenensembles. Es beginnt mit Christian Lillinger und seinem Mega-Projekt Open Form for Society (OFFS). Im zweiten Set sind es Norma Winstone und Pablo Held die mit ihrem Konzert an die Arbeit und das Wirken des Pianisten John Taylor erinnern, gefolgt vom südafrikanischen Cellisten und Sänger Abel Selaocoe, welcher mit seinem Trio Chesaba und dem Manchester Collective die Cologne Jazzweek beschließen.

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